Der Zufall verhinderte Schlimmeres: Ein Schwelbrand im Holzhackschnitzel-Bunker des Recycling-Betriebes Heil im Gelstertal in Witzenhausen wurde vom Prokuristen Stephan Heil bei einem Routinerundgang so früh erkannt, dass die Freiwillige Feuerwehr die Glut kontrollieren und löschen konnte.
Das allerdings dauerte letztlich vier Stunden. Denn um bis zum Brandherd vorzudringen, mussten 120 Kubikmeter Holzschnitzel per Radlader aus dem Bunker gefahren werden. Die Wehrmänner arbeiteten mit schwerem Atemschutz, auch Löschschaum wurde eingesetzt. Insgesamt waren 25 Brandschützer im Einsatz, zur Sicherheit wurde sogar die Drehleiter für einen Angriff von oben in Position gebracht.
Ursache war ein technischer Defekt an der Heizanlage, Näheres muss aber noch untersucht werden. Auch die Höhe des Schadens konnte noch nicht beziffert werden. (hna)