Bad Sooden-Allendorf. Große Teile einer Produktionshalle in Bad Sooden-Allendorf sind in der Nacht zum Samstag in Flammen aufgegangen. Der Schaden dürfte nach ersten Schätzungen in die Hunderttausende gehen. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand.

Am späten Freitagabend gegen 23.45 Uhr hatten Zeugen den Brand in dem Holzbaubetrieb an der Werrastraße gemeldet. Als die Einsatzkräfte eintrafen, habe die Halle in voller Ausdehnung und lichterloh in Flammen gestanden, sagte Mario Heckmann, Pressesprecher der Wehr der Badestadt.

Atemschutztrupps bekämpften die Flammen in dem Holzbaubetrieb. Sofort sei das Feuer von Drehleitern aus bekämpft worden. Zudem kämpften sich sechs Trupps unter Atemschutz zum Brandherd vor. „Durch unser schnelles Eingreifen haben wir Schlimmeres verhindert“, sagte Wehrführer Stefan Scharf, der den Einsatz leitete. Man könne von Glück reden, dass die Flammen nicht auf den Spänebunker des Holzbaubetriebs übergriffen.

So hatten die 94 Einsatzkräfte das Feuer schnell unter Kontrolle. Gegen kurz nach 1 Uhr rückten die ersten Feuerwehrleute wieder ab. Im Einsatz waren die freiwilligen Brandschützer aus Bad Sooden-Allendorf, Oberrieden, Ellershausen, Kleinvach, Witzenhausen und dem thüringischen Wahlhausen.

Der hintere Teil der Produktionshalle sei nahezu komplett abgebrannt, sagte Heckmann. Hauptsächlich dürfte Holz den Flammen zum Opfer gefallen sein.

Was zu dem Feuer führte, blieb zunächst unklar. Bis etwa 19.15 Uhr sei in dem Betrieb gearbeitet worden. Wodurch der Brand danach entstand, muss nun ermittelt werden. Bereits in der Nacht waren Ermittler der Kripo vor Ort. (HNA)