Küchenbrand: Es fing klein an
Wohnungsfeuer richtet beträchtlichen Schaden an - Eine Person im Krankenhaus
HEBENSHAUSEN. Beim Abendspaziergang nahm ein Hebenshäuser Feuerwehrmann einen Feuerschein in der Küche eines Hauses in der Bachstraße wahr: kein Teelicht, wie zunächst vermutet, sondern ein handfester Küchenbrarnd.
In Windeseile breitete sich das Feuer am Freitagabend aus - die Angehörigen der Wehren aus Hebenshausen, Hermannrode, Marzhausen und Berge konnten nur mit Atemschutz in das Gebäude vordringen, berichtete Gemeindebrandinspektor Thomas Wilhelm.
Ein Bewohner musste mit Rauchgasvergiftung ins Kreis- und Stadtkrankenhaus gebrachte werden, eine weitere Person wurde von der Feuerwehr aus dem oberen Stockwerk befreit. Am Ende war die ganze Wohnung verqualmt. Den Sachschaden bezifferte die Polizei auf 25000 Euro. "Mit Rauchmelder wäre es nicht soweit gekommen", sagte Thomas Wilhelm zum Geschehen. Denn gerade die Wehr Hebenshausen hat jüngst mit Erfolg eine Kampagne für Rauchmelder gestartet.
Vorsorglich war auch die Wehr der Stützpunktfeuerwache Witzenhausen alarmiert worden und ausgerückt. Mit ihrer Unterstützung wurde das gesamte Gebäude vom Keller bis zum Dach auf versteckte Rauchnester abgesucht - eine richtige Maßnahmne: Zu später Stunde wurde noch ein Rauchnest gefunden und abgelöscht. (wke) /HNA