Richtig viel los war am Donnerstag auf der Helfer-Party im Bürgerhaus am Sande. Mit Leckereien vom Buffet und Freibier, ausgeschenkt von den Glöcknern Witzenhausen, wurde den Feuerwehrleuten der 16 Ortsteilwehren, dem THW, der Polizei und Bundespolizei, dem Baubetriebshof und der DLRG für ihren unermüdlichen Hochwassereinsatz gedankt.
Zur Helfer-Party eingeladen hatten Familie Missing vom Restaurant am Johannisberg, Carmen Schrader, Pächterin des Reiterhofes Am Sande sowie Bürgermeisterin Angela Fischer. Sie wollten mit der Verköstigung den rund 350 Haupt- und Ehrenamtlichen Helfern ihre Anerkennung zum Ausdruck bringen.
An den Unkosten des Abends beteiligten sich die Kommunalpolitiker Witzenhausens, deren Glückwünsche und einen Spendenbetrag Stadtverordnetenvorsteherin Margarete Koschel-Naahs überbrachte. Ebenso sagte Stadtwerke-Chef Thomas Meil eine finanzielle Unterstützung an, um die Verpflegung zu stemmen. Außerdem gab Meil bekannt, dass die Stadtwerke ein Förderband für die Helfer spendieren werden, damit die vielen hundert Sandsäcke beim nächsten Einsatz nicht mehr mühselig per Hand auf die Transporter gehieft werden müssen.
Für die Vertreter aller am Einsatz beteiligten Einrichtungen, übergab Bürgermeisterin Angela Fischer eine Collage mit Luftaufnahmen aller Ortschaften, die unter Wasser standen.
Für den erkrankten Stadtbrandinspektor Hans-Heinz Staude ergriff sein Stellvertreter Lothar Heuckeroth das Wort: „Wir blicken auf einen knüppelharten aber auch sehr harmonischen Einsatz zurück, bei dem nicht ein einziges böses Wort gefallen ist. Von allen Seiten haben wir viel Lob, Anerkennung und Schulterklopfen erhalten. Dieses Lob können wir nur weitergeben, zum Beispiel an die Stadtverwaltung, die uns mit unbürokratischen Abläufen unterstützt hat.“
Obwohl 400 Tonnen Sand in 28.000 Sandsäcke gefüllt und in Stellung gebracht wurden, wären die Dämme am Reiterhof und den Stadtwerken bei länger anhaltendem Hochwasser vermutlich gebrochen. Es sei also auch etwas Glück dabei gewesen, so Heuckeroth, der nochmal den Stellenwert der Feuerwehren unterstrich: „Es müsste jetzt auch bei der kleinsten Partei angekommen sein, dass man bei uns Ausrüstung nicht sparen darf. Wir erledigen unsere Aufgaben gewissenhaft, mit vollem Einsatz und vor allem ehrenamtlich. Und dann sollte wenigstens das Handwerkszeug immer auf dem neuesten Stand sein.“
Die genauen Einsatzzahlen konnte Heuckeroth noch nicht nennen. Sie sollen spätestens auf der gemeinsamen Jahreshauptversammlung am 25. März bekannt gegeben werden.
Bild & Text
MB-Media-Witzenhausen
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