Menschenrettung über Drehleiter

Wohnhausbrand in Unterrieden

Unterrieden. Den 33-jährigen Hauseigentümer, eine 53-jährige Bewohnerin, einen Hund und eine Katze hat die Feuerwehr in der Nacht zum Dienstag aus einem brennenden Haus in Unterrieden gerettet. Der Mann und die Frau wurden mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

Wie Witzenhausens Stadtbrandinspektor Hans-Heinz Staude berichtete, war die Feuerwehr kurz vor 3 Uhr alarmiert worden. Als die ersten Kräfte eintrafen, brannte der Keller des Hauses lichterloh, Flammen schlugen zwei bis drei Meter hoch. Die Bewohner standen an einem Fenster im Obergeschoß und riefen, dass sie das Haus nicht mehr verlassen könnten, weil das Treppenhaus verqualmt sei. Die Feuerwehr holte sie über die Drehleiter aus dem Haus.

Den Brand bekämpften die Feuerwehrleute sowohl von außen als auch von innen, drinnen waren Atemschutzgeräteträger im Einsatz. Der Brand blieb weitgehend auf den Kellerraum beschränkt, allerdings gab es im ganzen Haus Schäden durch den Qualm. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf 25 000 Euro. Nach den ersten Ermittlungen der Kripo verursachte ein technischer Defekt an einem Stromanschluss das Feuer.

Der Stadtbrandinspektor betonte, dass sich wieder einmal gezeigt habe, wie wichtig die Wehren in den Ortsteilen sind. Nur durch das schnelle Eingreifen sei größerer Schaden verhindert worden. Im Einsatz waren die Wehren aus Unterrieden, Witzenhausen und Wendershausen.


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